Warum eigentlich funktioniert das so?

Warum eigentlich...? fragt die Wirtschaftszeitung AKTIV regelmäßig für ihre Baden-Württemberg-Seite und erhält Antworten von Experten aus der Chemie, Forschung, Produktion und Marketing.

Inzwischen sind einige dieser „Geschichten aus der Chemie“ zusammengekommen. Hier fassen wir sie zusammen – zum Nachlesen, Staunen und gerne auch Teilen. 


Wer Fenster, Türen oder Geländer streicht, möchte, dass der Lack auch hält. Warum man deshalb grundieren sollte, erklärt Michael Jägersküpper, Leiter Anwendungstechnik bei der Lackfabrik Jaeger in Möglingen.
Wer sein Dach als Terrasse nutzen möchte oder gar einen Garten anlegen will, plant ein Flachdach. Warum Flachdächer im Gegensatz zu früher sehr lange halten, weiß Wolfgang Holfelder vom Dachsystem-Spezialisten Paul Bauder.
Patienteninformationen erläutern die Wirkung und die korrekte Einnahme einer Arznei. Wer möchte, kann sich den Text von 850 Medikamenten im Internet vorlesen lassen, erklärt Uwe Rose vom Arzneimittelhersteller Novartis.
Bohren, fräsen, schleifen: Metallbearbeitung braucht Kühlschmierstoffe. Sie reduzieren zum Beispiel die Reibung zwischen Werkzeug und Werkstück, erhöhen die Werkzeugstandzeit, spülen die Späne weg und schützen Maschine und Werkstück vor Korrosion. …
Sie stecken in Wasserhähnen, Abflussrohren, Pumpen oder Federgabeln von Motor- und Fahrrädern – O-Ringe. Erfunden hat die praktische Kautschuk-Dichtung ein kluger Kopf bei Freudenberg in Weinheim: Walther Simmer.
Entzündungen auf der Haut jucken und schmerzen. Das Mönchsköpfchen enthält Wirkstoffe, die dagegen helfen können. Welche das sind, erklärt Astrid Albrecht vom Arzneimittelhersteller Dr. Willmar Schwabe in Karlsruhe.
Knackige, gut gebräunte Grillwürstchen haben jetzt Hochsaison. Ihre Form verdanken sie einer speziellen Pelle von Naturin Viscofan. Das Unternehmen ist auf Wursthüllen aus Kollagen, einem Eiweiß, spezialisiert.
Eier sind für ihren hohen Cholesterin-Gehalt bekannt. Warum Cholesterin aber nicht automatisch schlecht ist, erklärt Professor Peter Grimm von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung in Esslingen.
Matschiger, nasser Schnee, eine verharschte Oberfläche oder traumhafter Pulverschnee: Skifahrer wollen auf allen Pisten pfeilschnell gleiten. Wie das geht, erklärt Thomas Muesmann von Skiwachs-Hersteller Holmenkol.
Bei Regen und Hagel flüchten wir ins Trockene. Die Hausfassade aber muss dem Unwetter trotzen. Besonders Dämmschichten dürfen keinen Schaden nehmen – deshalb schützen sie spezielle Systeme aus Kunstharz-Putzen von Sto im Schwarzwald.