Warum eigentlich glänzt Schokolade?

25.03.2016

Süßigkeiten sind der Renner an Ostern: Schokohasen, Nougateier und Zuckernester. Allein über 1,1 Millionen Tonnen Schokolade produziert die deutsche SüßwarenIndustrie jährlich. Damit zum Beispiel Schokoeier appetitlich glänzen sowie Form und Geschmack behalten, setzt man auf Hilfsstoffe.

Produziert werden diese von Capol, einem Unternehmensbereich der Freudenberg Gruppe in Weinheim. Dank der Mittel überstehen die aus vielen Schichten gegossenen Leckereien den Herstellungsprozess. „Eine Behandlung der Schokolade macht sie wärmebeständiger“, so Geschäftsführer Matthias Seemann. „Das verhindert zudem, dass sie klebrig wird oder bereits in der Hand schmilzt.“ Natürliche Zutaten wie der Pflanzensaft der afrikanischen Akazie bringen die Oberfläche zum Glänzen. Versiegelungsmittel wiederum schützen den Glanz vor Luftfeuchtigkeit und die Süßigkeit vorm Austrocknen.

„Alle Varianten der Kugeln werden mit eigens für sie hergestellten Produkten behandelt“, betont Seemann. Dabei gelten strenge Regeln: Die Zutaten müssen geruchs- und geschmacksneutral sein. Alle Produktionsschritte werden sorgfältig dokumentiert.