Warum eigentlich enthalten Sportler-Drinks Magnesium?

15.03.2019

Ladenburg. Wer Sport treibt, schwitzt – und verliert dadurch auch Magnesium. Doch der Mineralstoff ist wichtig für unseren Körper: Er ist an vielen Stoffwechsel-Prozessen beteiligt und wird für den Aufbau von Zellen, Knochen und der normalen Funktion von Nerven benötigt.

„Magnesium kann der Körper nicht selbst herstellen. Wir müssen es regelmäßig zu uns nehmen“, erklärt Diplom-Biologe Thomas Eckert, Experte für Spezialsalze bei Jungbunzlauer. Das Unternehmen stellt verschiedene Zusatzstoffe für die Nahrungsmittel- und Pharma-Industrie her, darunter auch Magnesium-Verbindungen.

Das Pulver kann der Körper gut verwerten

Ein Mangel an Magnesium kann zu Muskelkrämpfen führen und die Leistungsfähigkeit beeinträchtigen. Von Natur aus steckt es in Lebensmitteln wie Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten oder Nüssen. Der Mineralstoff wird in einer speziellen Form auch sogenannten isotonischen Sportler-Getränken zugesetzt. Isotonisch bedeutet, dass in der Flüssigkeit die Konzentration an gelösten Stoffen wie Zucker und Mineralstoffen gleich hoch ist wie im menschlichen Blut.

In Ladenburg produziert Jungbunzlauer Trimagnesium-Citrat, ein Magnesiumsalz der Zitronensäure. „Zitronensäure wird dazu mit einer hochreinen Magnesiumquelle neutralisiert und fällt als kristallines Pulver aus“, erklärt Eckert. „Es ist für den menschlichen Organismus besonders gut verwertbar.“

Autor: Andrea Veyhle