Warum eigentlich funktioniert das so?

Warum eigentlich...? fragt die Wirtschaftszeitung AKTIV regelmäßig für ihre Baden-Württemberg-Seite und erhält Antworten von Experten aus der Chemie, Forschung, Produktion und Marketing.

Inzwischen sind einige dieser „Geschichten aus der Chemie“ zusammengekommen. Hier fassen wir sie zusammen – zum Nachlesen, Staunen und gerne auch Teilen. 


Wir kennen es alle aus dem Chemieunterricht: das Periodensystem. Was es mit der cleveren Ordnung der Elemente auf sich hat, erklärt Chemielehrer Holger Fleischer vom Scheffold-Gymnasium Schwäbisch Gmünd.
Magnesium kann der Körper nicht selber bilden. Weshalb wir den Mineralstoff aber dringend benötigen und wie wir ihn zu uns nehmen können, erklärt Thomas Eckert von Jungbunzlauer, Experte für Zusatzstoffe aus Ladenburg.
Wer schwere Teile an der Hauswand befestigen möchte, muss sie gut verankern. Heimwerker wie Profis setzen bei Vordächern und Satellitenschüsseln auf „Chemie-Dübel“, wie sie die Fischerwerke in Waldachtal herstellen.
Wenn Gartenmöbel und Sichtschutz aus Holz im Freien edel schimmern, dann hat das einen Grund: Alu-Plättchen in der Lasur. Was dahintersteckt, verrät Heike Jänchen von Farb- und Lackhersteller Akzo Nobel.
Fleisch vom Grill schmeckt richtig gut, wenn es knusprig braun ist. Die Kruste bildet sich dank einer chemischen Reaktion. Welche das ist und wie sie funktioniert, erläutert Professor Wolfgang Schwack von der Uni Hohenheim.
Die meisten Leute greifen zu Salz, um fades Essen aufzupeppen. Doch Salz kann noch mehr: Es macht Lebensmittel haltbar. Joachim Kuntzer vom Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt in Stuttgart erklärt warum.
Nach dem Rasieren wünscht man sich schöne, glatte Haut. Leider ist oft das Gegenteil der Fall. Warum sich durch kleinste Verletzungen Pickel bilden, erklärt Christian Zimmermann vom Pharma-Unternehmen Cesra in Baden-Baden.
Was macht man mit Folien, die extrem schnell reißen? Fachleute nennen sie „ultrazerstörbar“. Sie sichern zum Beispiel Arzneiverpackungen. Wie das funktioniert, weiß Peter Arends von LOFO High Tech Film in Weil am Rhein.
Über die Osterfeiertage futtern wir jede Menge Schokolade. Dass sie lecker aussieht und lange so schmeckt, verdanken wir speziellen Hilfsstoffen. Hergestellt werden sie zum Beispiel von der Weinheimer Freudenberg Gruppe.
Blüht das Schneeglöckchen erst einmal, haut es so schnell nichts mehr um. Sogar später Frost stört die Pflanze nicht. Michael Straub vom Unternehmen Weleda in Schwäbisch Gmünd erklärt, wie sie das macht.