Beschreibung
Das betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) hat sich inzwischen in der betrieblichen Praxis fest etabliert.
Im guten Zusammenwirken zwischen allen Beteiligten können sich im BEM-Verfahren viele Perspektiven eröffnen und das Ziel einer erfolgreichen Wiedereingliederung langzeitkranker Mitarbeiter somit erreicht werden. Eine WIN-WIN Situation für Arbeitgeber und Arbeitnehmer ist das ausdrückliche Ziel jedes BEM-Verfahrens.
Im Alltag vieler Betriebe ist es hingegen oft schwierig, Perspektiven zu finden und den Wiedereingliederungsprozess positiv zu gestalten. Häufig sehen sich die Betriebe mit komplexen Erkrankungen, fehlender Motivation oder zunehmend auch mit privaten Problemen ihrer Mitarbeiter konfrontiert.
Erlernen Sie in diesem Kompaktseminar das Grundlagenwissen und erfahren Sie mehr über neuere Entwicklungen, damit Sie das BEM in Ihrem Betrieb erfolgreich durchführen können.
Profitieren Sie von den langjährigen Erfahrungen der Trainerin, die als BEM-Fallmanagerin in vielen Unternehmen BEM-Verfahren begleitet und in BEM-Gespräche miteingebunden ist.
Zielgruppe
Führungskräfte, Mitarbeiter aus dem Bereich HR, Mitarbeiter aus dem Bereich Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)
Themen
1. Modul: BEM Basiswissen
- Rechtliche Grundlagen, Ziele, Chancen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer
- BEM-Prozess: Einzelne Prozessschritte und Zuständigkeiten
- Notwendige Rahmenbedingungen für ein erfolgreiches BEM
- Besondere Rolle der Führungskraft
- Dokumentation / Protokollierung im BEM-Verfahren / Datenschutz
2. Modul: Maßnahmenvielfalt im BEM
- Leistungen interner Helfer und externer SV-Träger (z.B. Betriebsarzt, Integrationsamt, Integrationsfachdienst, Deutsche Rentenversicherung)
- Konkrete personen- und arbeitsplatzbezogene Hilfen zur professionellen Wiedereingliederung der Mitarbeiter ins Unternehmen
- Rein in die Praxis: BEM-Fallmanagement anhand ausgewählter Fälle
3. Modul: Professionelle BEM-Gesprächsführung
- Gesprächsvorbereitung: Zahlen/Daten/Fakten, Innere Einstellung, Gesprächsziele
- Gesprächsdurchführung: Optimaler Informationsgewinn durch Fragetechniken und Aktives Zuhören
- Sonderfall psychische Krankheitsbilder
- Klassische Stolperfallen im BEM-Gespräch
- Umgang mit Schwierigkeiten und Grenzen des BEM



