Die Konjunktur in der Chemie hat erstmals seit zwei Jahren wieder stärker als in der Gesamtindustrie im Land angezogen. Thomas Mayer, Hauptgeschäftsführer der Chemie-Verbände, bezeichnete das erste Halbjahr als "ordentlich".
Nachfolgend die Wirtschaftsdaten zur chemischen Industrie in Baden-Württemberg. Die Daten beruhen auf der Abgrenzung und den Angaben des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg, so nicht anders angegeben.
Jetzt mit dem "Jahresabschluss" des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg: Die Wirtschaftsdaten zur chemischen Industrie in Baden-Württemberg für das Jahr 2016.
Einstellung bei MiRO: Auch die Mineraloelraffinerie Oberrhein vergrößerte die Belegschaft. Foto: Sigwart
Licht und Schatten kennzeichnen die Lage der Chemie- und Pharmabranche in Baden-Württemberg. Die Zahl der Mitarbeiter stieg an (plus 1,7 Prozent zum Vorjahr), aber die Umsätze stagnieren (plus 0,2 Prozent).
Das Jahr 2016 war für die baden-württembergische Chemieindustrie nicht wirklich gut: Nur 0,2 Prozent Umsatzwachstum. 2017 wird etwas besser, sagen die Unternehmen in einer Umfrage. Weitere Themen auf der Wirtschaftspressekonferenz waren die politische Rahmenbedingungen, Industrie 4.0 und Energiekosten.
[Hinweis 21.3.2017: aktuelle Wirtschaftsdaten verfügbar]
Die aktuellen Wirtschaftsdaten zur chemischen Industrie in Baden-Württemberg: Januar bis Dezember 2016 (kumulierte Monatswerte). Inzwischen liegen angepasste Jahresdaten vor.
In den ersten drei Quartalen des Jahres 2016 sind die Umsätze der chemischen und pharmazeutischen Industrie in Baden-Württemberg nur sehr verhalten gestiegen. Sorgenkind der Gesamtbranche ist weiterhin die klassische Chemie-Industrie. (Zahlenkorrektur)
Die aktuellen Wirtschaftsdaten zur chemischen Industrie in Baden-Württemberg: Januar bis September 2016 - die ersten drei Quartale 2016.
Die Produktion der chemisch-pharmazeutischen Industrie in Deutschland stieg im ersten Halbjahr 2016 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum kaum.
Die Wettbewerbsfähigkeit von Deutschlands drittgrößter Branche ist gefährdet, warnt der Bundesarbeitgeberverband Chemie.
Die Umsätze in der chemischen und pharmazeutischen Industrie in Baden-Württemberg wuchsen in den ersten sechs Monaten des Jahres 2016 nur minimal um 0,4 Prozent auf 10,2 Milliarden Euro. Das sei ein Signal, dass die Wettbewerbsfähigkeit der Standorte dringend verbessert werden müsse, so Chemie-Verbände-Hauptgeschäftsführer Thomas Mayer.