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07.11.2007 00:00
Kategorie: Presse
Presse

Von: Administrator
07.11.2007

Zahlen zur Ausbildung 2007 in der chemischen Industrie


Baden-Baden, 7. November 2007. - Die Chemieunternehmen in Baden-Württemberg haben ihr Angebot an neuen Ausbildungsplätzen nochmals deutlich erhöht. Die 1063 Stellen bedeuten gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung um 3,3 Prozent. Damit hat die chemische Industrie ihre Verpflichtung aus dem Tarifvertrag "Zukunft durch Ausbildung" übererfüllt. Dort ist festgelegt, dass in der Zeit von 2004 bis 2007 entsprechend der Zahl der Schulabgänger mindestens 7 Prozent mehr Ausbildungsplätze angeboten werden sollten. Erreicht haben die Chemieunternehmen in Baden-Württemberg eine Steigerung um

12 Prozent. Für 2007/2008 ist vereinbart, dieses hohe Niveau zu halten.

 

Anlässlich der Zusammenkunft des Runden Tisches für Arbeitsmarktfragen der chemischen Industrie am 7. November in Baden-Baden wurden die Ausbildungsdaten gemeinsam zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaftern abgestimmt und erörtert. Die Tarifpartner zeigten sich hochzufrieden mit den Ergebnissen.

 

Gerhard Schäferkord, Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Chemie Baden-Württemberg e.V. (agvChemie): "Unsere Unternehmen haben erhebliche finanzielle und organisatorische Anstrengungen unternommen, das tarifliche Ausbildungsziel zu erreichen. Sie stehen damit zu ihrer gesellschaftlichen Verantwortung: Die Chemie-Unternehmen bilden heute teilweise über ihren aktuellen Bedarf aus. Damit arbeiten sie aktiv an der Behebung des Fachkräftemangels von morgen".

Auch Ralf Stockheim, Landesbezirksleiter der IG BCE, wertete die Ergebnisse als Erfolg: "Wir schaffen Zukunft und bieten den jungen Menschen eine Perspektive. Damit werden Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertreter gemeinsam ihrer gesellschaftlichen Aufgabe gerecht".

 

Bezogen auf alle Ausbildungsjahre bildet die chemische Industrie im Land 2007 mehr als 3.150 Auszubildende aus. Insgesamt hat die Branche das Ausbildungsplatzangebot seit Mitte der 90er Jahre um mehr als 40 Prozent erhöht.

 

 

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Gemeinsame Erklärung der Sozialpartner




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