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14.04.2011 15:00
Kategorie: Presse, Schule, Ausbildung
Presse

14.04.2011

Fonds der Chemischen Industrie fördert Projekt der PH Ludwigsburg / Schülerlabore der „experimenta“ als Feld der pädagogischen Forschung


Der Förderscheck wird übergeben - Dr. Wendt von der experimenta, Heike Itzek-Greulich, Prof. Markus Rehm von der PH Ludwigsburg und Dr. Tobias Pacher, Chemie-Verbände Baden-Württemberg (Foto: Chemie-Verbände)

Der Förderscheck wird übergeben - Dr. Wendt von der experimenta, Heike Itzek-Greulich, Prof. Markus Rehm von der PH Ludwigsburg und Dr. Tobias Pacher, Chemie-Verbände Baden-Württemberg (Foto: Chemie-Verbände)

Den Schülern über die Schulter schauen - das wird die Aufgabe der Studie sein (Schüler der Kerschensteiner Schule, Stuttgart, Prof. Rehm, Itzek-Greulich, Dr. Pacher) (Foto: Chemie-Verbände)

Den Schülern über die Schulter schauen - das wird die Aufgabe der Studie sein (Schüler der Kerschensteiner Schule, Stuttgart, Prof. Rehm, Itzek-Greulich, Dr. Pacher) (Foto: Chemie-Verbände)

Heilbronn, 14. April 2011. „Wir setzen uns dafür ein, dass Schüler mehr experimentieren können – und wir wollen, dass neben dem Spaß an Naturwissenschaften der Wissenserwerb nicht zu kurz kommt,“ stellte Dr. Tobias Pacher fest. Er ist bei den Chemie-Verbänden Baden-Württemberg zuständig für den Dialog Schule-Chemie und übergab am Donnerstag in Heilbronn einen Förderscheck in Höhe von 8.000 Euro an die Pädagogische Hochschule Ludwigsburg. Eine Untersuchung, wie die Schülerlabore des Science Centers „experimenta“ in Heilbronn noch besser in die Bildungspläne eingebunden werden können, wird aus den Mitteln des Fonds der Chemischen Industrie (FCI) gefördert.

Der Titel des geförderten Projektes: „Wirksamkeit der curricularen Einbindung des Lernorts Schülerlabor in den Chemieunterricht als effektives Lehr-Lernarrangement“. Darin untersucht Dipl. Päd. Heike Itzek-Greulich im Rahmen ihrer Promotion, wie Schülerlabore – beispielhaft die der „experimenta“ in Heilbronn – in idealer Weise als Lernort genutzt werden können. Experimentieren, Sehen und Verstehen sollen so zu einem selbständigen Wissenserwerb der Schüler beitragen.

Itzek-Greulich promoviert bei Prof. Dr. Markus Rehm im gemeinsamen Promotionskolleg der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg und der Universität Tübingen. Professor Rehm hatte beim Fonds den Förderantrag gestellt und freute sich, dass sein Antrag erfolgreich war: „Hier wird die hervorragende Arbeit der Doktorandin unterstützt. Unserem Ziel, die naturwissenschaftliche Bildung in den Schulen zu verbessern, kommen wir mit den Ergebnissen einen Schritt näher.“

Für die Chemie ist die Studie ein wichtiger Baustein in den Anstrengungen, mehr Schüler für die Naturwissenschaften zu interessieren: „Das Projekt passt gut zu unserem Dialog Schule – Chemie, mit dem wir die Naturwissenschaften an den Schulen im Land fördern,“ so Pacher. Unter der Internet-Adresse http://dsc.chemie.com macht er den Lehrern im Land vielfältige Angebote.

Zum Fonds der Chemischen Industrie

Im Rahmen des Schulförderprogramms „Schulpartnerschaft Chemie“ unterstützt der Fonds bundesweit den experimentellen Chemieunterricht an Schulen mit einem Bündel unterschiedlicher Maßnahmen. Dafür stellt er in den Jahren 2010 bis 2012 insgesamt 6,6 Millionen Euro zur Verfügung. Mittel aus diesem Fördertopf können Lehrer für die Anschaffung von Geräten oder Materialien für Schülerversuche beantragen. Außerdem vergibt der Fonds Preise und Auszeichnungen an Wissenschaftler, Lehrer, Lehrbuchautoren sowie Schüler und führt verschiedene wissenschaftliche Veranstaltungen durch (http://fonds.vci.de).

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