Braikeschule erhält 1.340 Euro vom Fonds der Chemischen Industrie

21.07.2016

Nürtingen, 21. Juli 2016. Einfache Experimente im Unterricht liefern Grundschülern auf kindgerechte Weise Antworten auf Fragen aus der Welt der Naturwissenschaften. Und: Wer selbst experimentiert, lernt schneller und mit mehr Motivation. An der Braikeschule in Nürtingen kann das praktische Arbeiten im naturwissenschaftlichen Unterricht jetzt ausgebaut werden, sie erhält vom Fonds der Chemischen Industrie (FCI) 1.340. Euro. Mit der Förderung werden eine NAWIlino Experimentierbox, Thermometer und ein Minimikroskop angeschafft. Schulleiterin Helga Wisotzky sowie Fachlehrerin Kathrin Mayer nahmen bei der symbolischen Übergabe den „Chemie-Föderkolben“, ein chemietypisches Gefäß, von Tobias Pacher, bei den Chemie-Verbänden Baden-Württemberg zuständig für den „Dialog Schule – Chemie“, entgegen. 

„Naturwissenschaften fangen beim Erleben der Phänomene an. Zum Verstehen und Weiterforschen ist es wichtig, zu experimentieren. Das wird an der Braikeschule in zahlreichen Projekten umgesetzt“, erläuterte Tobias Pacher das Engagement des Fonds. Für die Chemieindustrie ist eine gute Grundausstattung der Schulen unerlässlich. Denn die Branche braucht in Zukunft motivierte und gut ausgebildete Fachkräfte, so Pacher.

Der FCI hat den naturwissenschaftlichen Unterricht an der Braikeschule jetzt mit insgesamt 2.640 Euro unterstützt. Allgemeinbildende Schulen mit dem Fach Chemie können einen Antrag an den Fonds stellen und bis zu 2.500 Euro erhalten. Der FCI übernimmt im Rahmen der gewährten Förderung Kosten zum experimentellen Arbeiten beispielsweise für Geräte, Chemikalien, Fachliteratur, Software oder Molekülbaumodelle. 

Neben dem Angebot des FCI aus dem Programm „Schulpartnerschaft Chemie“ fördern die Chemie-Verbände Baden-Württemberg mit dem Dialog Schule - Chemie (http://dsc.chemie.com) die Zusammenarbeit von Chemie-Unternehmen und Schulen. Dabei stehen der naturwissenschaftliche Unterricht und die Weiterbildung im Mittelpunkt. Außerdem organisieren die Verbände zahlreiche Veranstaltungen für Pädagogen, so zum Beispiel zu Sicherheitsvorschriften im naturwissenschaftlichen Unterricht.

Zum Fonds der Chemischen Industrie

Als Förderwerk des VCI unterstützt der Fonds der Chemischen Industrie seit 1950 die Grundlagenforschung, Nachwuchswissenschaftler und den Chemieunterricht an Schulen. So fördert der Fonds über die Stiftung Stipendien-Fonds gezielt die akademische Chemieforschung in Deutschland. Durch das Programm „Schulpartnerschaft Chemie“ werden seit 2013 rund 7,5 Millionen Euro für den Chemieunterricht an allgemein bildenden Schulen zur Verfügung gestellt. 

In dieses Programm sind seit 2001 insgesamt mehr als 23 Millionen Euro zur Förderung des Unterrichts geflossen. Davon wurden rund 10,7 Millionen Euro an über 3.400 Schulen in Deutschland für Geräte und Chemikalien eingesetzt. Der Fonds investierte in Unterrichtsmaterialien, wie zum Beispiel Experimentiersets und Infoserien. 

Mittel aus diesem Fördertopf können Lehrer für die Anschaffung von Geräten oder Materialien für Schülerversuche beantragen. Außerdem vergibt der Fonds Preise und Auszeichnungen an Wissenschaftler, Lehrer, Lehrbuchautoren sowie Schüler und führt verschiedene wissenschaftliche Veranstaltungen durch (http://fonds.vci.de).