10.02.2017

1.500 Euro für neue Experimentierausstattung an der Schellenberger-Schule

Hüfingen, 13. Februar 2017. Warum erlischt eine Kerze unter einem Glas? Was brennt in einer Kerzenflamme? Solche Fragen lassen sich am besten mit Experimenten beantworten, denn Schülerinnen und Schüler begreifen naturwissenschaftliche Phänomene durch eigenes Erleben leichter. An der Schellenberger-Schule kann das praktische Arbeiten im Unterricht jetzt ausgebaut werden: sie erhält vom Fonds der Chemischen Industrie 1.500 Euro. Mit der Förderung wird ein Experimentierset zum Thema Kerzen, pH-Papier, Pipetten und Petrischalen finanziert. Schulleiterin Monika Wiederholl nahm bei der symbolischen Übergabe der Summe den „Chemie-Förderkolben“ entgegen. Das chemietypische Gefäß übergab Dr. Rainer Frei, Geschäftsführer von FreiLacke Döggingen und Vorsitzender des Verbandes der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie Bezirksgruppe Baden-Württemberg.

Rainer Frei ist überzeugt, dass mit dem Experimentieren die Freude am Entdecken bei Kindern optimal gefördert wird: „Schon Kinder können ganz früh Spaß an Naturwissenschaften, am Verstehen der Natur haben. Dazu müssen sie aber anfassen und ausprobieren können – und das fördern wir gerne!“. Das Engagement der Schellenberger-Schule mit ihren kreativen Projekten sei vorbildlich, die Förderung sei hier genau an der richtigen Stelle, so Frei.Für die Chemie-Verbände ist eine gute Grundausstattung der Schulen unerlässlich. Denn die Unternehmen der Branche brauchen in Zukunft motivierte und gut ausgebildete Fachkräfte. Die Grundlagen dafür legen die Schulen.

Fachlehrer an allgemeinbildenden Schulen mit dem Fach Chemie können  einen Antrag auf Förderung durch den Fonds zu stellen und bis zu 2.500 Euro alle zwei Jahre erhalten. Neben dem Angebot des FCI aus dem Programm „Schulpartnerschaft Chemie“ fördern die Chemie-Verbände Baden-Württemberg mit dem Dialog Schule - Chemie die Zusammenarbeit von Chemie-Unternehmen und Schulen. Dabei stehen der naturwissenschaftliche Unterricht und die Weiterbildung im Mittelpunkt. Außerdem organisieren die Verbände zahlreiche Veranstaltungen für Pädagogen, beispielsweise zu Sicherheitsvorschriften im naturwissenschaftlichen Unterricht.

Zum Fonds der Chemischen Industrie

Als Förderwerk des VCI unterstützt der Fonds der Chemischen Industrie seit 1950 die Grundlagenforschung, Nachwuchswissenschaftler sowie den Chemieunterricht an Schulen. So vergibt der Fonds über die Stiftung Stipendien-Fonds zahlreiche Stipendien und fördert gezielt die akademische Chemieforschung in Deutschland. Durch das Programm „Schulpartnerschaft Chemie“ werden seit 2013 rund 7,5 Millionen Euro für den Chemieunterricht an allgemein bildenden Schulen zur Verfügung gestellt. 

In dieses Programm sind seit 2001 insgesamt mehr als 23 Millionen Euro zur Förderung des Unterrichts geflossen. Davon wurden rund 10,7 Millionen Euro an über 3.400 Schulen in Deutschland für Geräte und Chemikalien eingesetzt. Der Fonds investierte in Unterrichtsmaterialien, wie zum Beispiel Experimentiersets und Infoserien. 

Mittel aus diesem Fördertopf können Lehrer für die Anschaffung von Geräten oder Materialien für Schülerversuche beantragen. Außerdem vergibt der Fonds Preise und Auszeichnungen an Wissenschaftler, Lehrer, Lehrbuchautoren sowie Schüler und führt verschiedene wissenschaftliche Veranstaltungen durch.