Chemie-Fonds fördert die Martin-von-Adelsheim Schule mit 1.500 Euro

21.03.2017

Adelsheim, 21. März 2017. Für den naturwissenschaftlichen Unterricht ist es wichtig, dass Schülerinnen und Schüler eigenständig experimentieren können. Denn praktische Erfahrungen erleichtern das Verstehen erheblich. An der Martin-von-Adelsheim Schule kann der aktive Unterricht jetzt ausgebaut werden: sie erhält vom Fonds der Chemischen Industrie (FCI) 1.500 Euro. Mit der Förderung werden Magnetrührgeräte und Chemikalien angeschafft. Schulleiterin Veronika Köpfle und Fachlehrerin Ina Knoblauch nahmen bei der symbolischen Übergabe den „Chemie-Förderkolben“ entgegen. Das chemietypische Gefäß übergab Tobias Pacher, der bei den Chemie-Verbänden Baden-Württemberg den Dialog Schule-Chemie leitet. 

„Die Unterstützung seitens der Chemie-Unternehmen ist an der Martin-von-Adelsheim Schule genau an der richtigen Stelle. Die zahlreichen Arbeitsgemeinschaften und Projekte an der Gemeinschaftsschule schaffen die passenden Bedingungen, um das Lernen in den naturwissenschaftlichen Fächern zu erleichtern“, erklärte Pacher. Dieses Engagement sei heutzutage wichtig für die Schüler, auch für deren spätere Berufswahl. Für die Chemieindustrie, die auf motivierte Fachkräfte angewiesen ist, sei deshalb eine gute Grundausstattung an den Schulen unerlässlich.

Allgemeinbildende Schulen mit dem Fach Chemie können einen Antrag an den Fonds stellen und alle drei Jahre bis zu 2.500 Euro erhalten. Der FCI übernimmt im Rahmen der gewährten Förderung Kosten zum experimentellen Arbeiten beispielsweise für Geräte, Chemikalien, Fachliteratur, Software oder Molekülbaumodelle. 

Neben dem Angebot des FCI aus dem Programm „Schulpartnerschaft Chemie“ fördern die Chemie-Verbände Baden-Württemberg mit dem Dialog Schule - Chemie (http://dsc.chemie.com) die Zusammenarbeit von Chemie-Unternehmen und Schulen. Dabei stehen der naturwissenschaftliche Unterricht und die Weiterbildung im Mittelpunkt. Außerdem organisieren die Verbände zahlreiche Veranstaltungen für Pädagogen, beispielsweise zu Sicherheitsvorschriften im naturwissenschaftlichen Unterricht.

Zum Fonds der Chemischen Industrie

Als Förderwerk des VCI unterstützt der Fonds der Chemischen Industrie seit 1950 die Grundlagenforschung, Nachwuchswissenschaftler sowie den Chemieunterricht an Schulen. So vergibt der Fonds über die Stiftung Stipendien-Fonds zahlreiche Stipendien und fördert gezielt die akademische Chemieforschung in Deutschland. Durch das Programm „Schulpartnerschaft Chemie“ werden seit 2013 rund 7,5 Millionen Euro für den Chemieunterricht an allgemein bildenden Schulen zur Verfügung gestellt. 

In dieses Programm sind seit 2001 insgesamt mehr als 23 Millionen Euro zur Förderung des Unterrichts geflossen. Davon wurden rund 10,7 Millionen Euro an über 3.400 Schulen in Deutschland für Geräte und Chemikalien eingesetzt. Der Fonds investierte in Unterrichtsmaterialien, wie zum Beispiel Experimentiersets und Infoserien. Mittel aus diesem Fördertopf können Lehrer für die Anschaffung von Geräten oder Materialien für Schülerversuche beantragen. Außerdem vergibt der Fonds Preise und Auszeichnungen an Wissenschaftler, Lehrer, Lehrbuchautoren sowie Schüler und führt verschiedene wissenschaftliche Veranstaltungen durch.