1.500 Euro für mehr Geräte und Experimente

02.02.2017

Kirchentellinsfurt, 02.02.17. Mehr Mittel für das praxisorientiere Arbeiten im naturwissenschaftlichen Unterricht: Die Graf-Eberhard-Schule erhält vom Fonds der Chemischen Industrie (FCI) 1.500 Euro. Mit der Förderung werden Chemikalien sowie neue Ständer für Kartuschenbrenner angeschafft. Bei der symbolischen Übergabe der Summe im „Chemie-Förderkolben“ zeigten sich Schulleiterin Brunhilde Georges und Fachlehrerin Martina Erhardt sowie die zwei anwesenden Schülersprecher der Schule hocherfreut. Das chemietypisches Gefäß übergab Tobias Pacher, der bei den Chemie-Verbänden Baden-Württemberg den „Dialog Schule – Chemie“ leitet. 

„Für die Schüler bedeutet die Möglichkeit, in den naturwissenschaftlichen Fächern mit anspruchsvoller Ausrüstung zu experimentieren, einen großen Vorteil“, erläuterte Tobias Pacher.  Denn eigenständige Experimente erleichtern den Zugang zu aktuellen naturwissenschaftlichen Fragestellungen. Eine gute Grundausbildung sei später auch für die berufliche Perspektive wichtig, so Pacher. 

Der FCI hat die Graf-Eberhard-Schule auch in den vergangenen Jahren unterstützt. Insgesamt wurden dort bis jetzt 3.000 Euro in den naturwissenschaftlichen Unterricht investiert. Alle zwei Jahre können allgemeinbildende Schulen, die das Fach Chemie anbieten, bis zu 2.500 Euro erhalten. Der Fonds übernimmt im Rahmen der gewährten Förderung Kosten für Geräte zum experimentellen Arbeiten, für Chemikalien, für Fachliteratur, Software oder Molekülbaumodelle. 

Neben dem Angebot des FCI aus dem Programm „Schulpartnerschaft Chemie“ fördern die Chemie-Verbände Baden-Württemberg mit dem Dialog Schule - Chemie die Zusammenarbeit von Chemie-Unternehmen und Schulen. Dabei stehen der naturwissenschaftliche Unterricht und die Weiterbildung im Mittelpunkt. Außerdem organisieren die Verbände zahlreiche Veranstaltungen für Pädagogen, so zum Beispiel zu Sicherheitsvorschriften im naturwissenschaftlichen Unterricht.

Zum Fonds der Chemischen Industrie

Als Förderwerk des VCI unterstützt der Fonds der Chemischen Industrie seit 1950 die Grundlagenforschung, Nachwuchswissenschaftler und den Chemieunterricht an Schulen. So fördert der Fonds über die Stiftung Stipendien-Fonds gezielt die akademische Chemieforschung in Deutschland. Durch das Programm „Schulpartnerschaft Chemie“ werden seit 2013 rund 7,5 Millionen Euro für den Chemieunterricht an allgemein bildenden Schulen zur Verfügung gestellt. 

In dieses Programm sind seit 2001 insgesamt mehr als 23 Millionen Euro zur Förderung des Unterrichts geflossen. Davon wurden rund 10,7 Millionen Euro an über 3.400 Schulen in Deutschland für Geräte und Chemikalien eingesetzt. Der Fonds investierte in Unterrichtsmaterialien, wie zum Beispiel Experimentiersets und Infoserien. 

Mittel aus diesem Fördertopf können Lehrer für die Anschaffung von Geräten oder Materialien für Schülerversuche beantragen. Außerdem vergibt der Fonds Preise und Auszeichnungen an Wissenschaftler, Lehrer, Lehrbuchautoren sowie Schüler und führt verschiedene wissenschaftliche Veranstaltungen durch.