Eine neue Studie zum Stand und zur Entwicklung der Digitalisierung in der chemischen und pharmazeutischen Industrie in Baden-Württemberg zeigt Chancen und Herausforderungen auf. Die vom Ministerium, dem Arbeitgeberverband Chemie Baden-Württemberg e. V. und der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie Landesbezirk Baden-Württemberg geförderte Studie wurde vom Fraunhofer IAO, Stuttgart, erstellt. Ein zentrales Ergebnis: 90 Prozent der befragten Unternehmen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehen die Veränderungen am Arbeitsplatz durch Digitalisierung als Chance.
Die Konjunktur in der Chemie hat erstmals seit zwei Jahren wieder stärker als in der Gesamtindustrie im Land angezogen. Thomas Mayer, Hauptgeschäftsführer der Chemie-Verbände, bezeichnete das erste Halbjahr als "ordentlich".
Die Farbenindustrie ist mit einem Anteil von 57 Prozent der Hauptabnehmer von Titandioxid. Das Weißpigment ist der mit Abstand wichtigste Rohstoff dieser Industrie und in den meisten Farben enthalten. (Bild: VdL)
Sinnlos und irreführend: Die Gefahreneinstufung von Titandioxid durch die Europäischen Chemikalienbehörde ECHA entbehrt einer wissenschaftlichen Grundlage, stellt der Verband der Lack- und Druckfarbenindustrie fest. Die strenge Regelung im Arbeitsschutz über den allgemeinen Staubgrenzwert garantiere eine sichere Verwendung von Lacken und Farben, erklärt der Verband der Chemischen Industrie. Titandioxid ist das am häufigsten verwendete Weißpigment in Farben.
Insgesamt gibt es in Deutschland etwa 250 Lack- und Druckfarbenfabriken mit rund 25.000 Beschäftigten. Die Produktion von Lack- und Druckfarben belief sich im Jahr 2016 auf 2,6 Millionen Tonnen. Damit wurde ein Branchenumsatz von mehr als 8 Milliarden
Die Farbindustrie ist beunruhigt: Für die rund 250 Unternehmen der Branche haben sich die Rohstoffpreise am Weltmarkt in den letzten Monaten noch weiter erhöht. Bei Pigmenten und Lösemitteln sind die Einkaufspreise auf breiter Front gestiegen, beim wichtigen Weißpigment Titandioxid verschärfen Lieferengpässe die Situation zusätzlich.
Vorsitzender BPI Baden-Württemberg Dr. Thomas Stiefel, Biosyn, Stuttgart
Auf der Mitgliederversammlung des baden-württembergischen Pharmaverbandes (Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie, Landesverband Baden-Württemberg - BPI) am Donnerstag in Baden-Baden wurde Dr. Thomas Stiefel als Vorsitzender im Amt bestätigt.
Umfrage BPI zum Vertrauen in Arzneimittel / INSA: 88 Prozent der Deutschen vertrauen ihren Medikamenten.
Fast 90 Prozent der Patienten in Deutschland sind überzeugt: Ihre Medikamente sind wirksam, sicher und qualitativ hochwertig. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA im Auftrag des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie (BPI).
Die reguläre Lieferkette für Medikamente wird vom Hersteller bis zu den Apotheken bei jedem Schritt überwacht. (Foto: (© Boehringer Ingelheim)
Die reguläre Lieferkette für Medikamente wird vom Hersteller bis zu den Apotheken bei jedem Schritt überwacht. Fälschungen konnten diese bisher nur Einzelfällen durchbrechen. Die Kontrollen der Arzneimittelbehörden und die Abwehrmaßnahmen von Pharma-Unternehmen, Großhändlern, Parallelimporteuren und Apotheken sind wirksam - zum Schutz der Patienten.
Die Europäische Impfwoche (EIW) wird jeden April in der gesamten Europäischen Region begangen, um das Bewusstsein für die Bedeutung von Impfungen für die Gesundheit und das Wohlergehen der Menschen zu stärken. Insgesamt bieten Impfstoffe derzeit Sch
Der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen weist im Rahmen der Europäischen Impfwoche auf die Fortschritte in der Entwicklung von neuen Impfpräparaten hin. Impfungen können Menschen heute schon vor 27 Krankheiten schützen, erste Impfstoffe gegen Dengue-Fieber und Ebola stehen vor der Markteinführung oder der Einreichung des Zulassungsantrags.
Mehr als zwei Drittel der Arzneimittel-Preise liegen laut dem Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa) unterhalb des Durchschnitts der Medikamenten-Preise der Nachbarländer. Das hat unter anderem zur Folge, dass Parallelhändler verstärkt Medikamente aufkaufen und in Konkurrenz zum Originalanbieter im Ausland anbieten.
Der Verband der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie e. V. (VdL) repräsentiert über 180 zumeist mittelständische Lack-, Farben- und Druckfarbenhersteller in Deutschland gegenüber Politik, Behörden, anderen Bereichen der Wirtschaft, der Wissenscha
Seit dem Jahreswechsel sind die Rohstoffpreise am Weltmarkt stark gestiegen, darunter leidet die Branche. Rund 200 Millionen Euro macht die Mehrbelastung aus, schätzt der Verband der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie (VdL). Ein Ende der Preisrallye sei noch nicht in Sicht.