Warum eigentlich funktioniert das so?

Warum eigentlich...? fragt die Wirtschaftszeitung AKTIV regelmäßig für ihre Baden-Württemberg-Seite und erhält Antworten von Experten aus der Chemie, Forschung, Produktion und Marketing.

Inzwischen sind einige dieser „Geschichten aus der Chemie“ zusammengekommen. Hier fassen wir sie zusammen – zum Nachlesen, Staunen und gerne auch Teilen. 


Das hält: Holz lässt sich mithilfe von Leim recht einfach zusammenfügen. Foto: Fotolia
Im Volksmund werden diverse Teile einfach „aneinandergeklebt“. Will man jedoch Holz zusammenfügen, muss man es leimen. Den Unterschied erklärt Experte Andreas Kanz vom Klebstoff-Spezialisten Henkel in Bopfingen.
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Farbige Eier kann man nicht nur am Osterfest genießen – man bekommt sie das ganze Jahr über fertig, hart gekocht im Geschäft. Diese Eier sind lange haltbar. Warum? Das verrät ein Experte der Universität Hohenheim.
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Hatschi! Die Augen brennen, man muss zum Taschentuch greifen. So geht es Menschen mit Hausstaub-Allergie, wenn sie im Bett liegen. Helfen soll neue, spezielle Bettware, die das Tübinger Unternehmen CHT mitentwickelt hat.
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Fleisch vom Grill schmeckt richtig gut, wenn es knusprig braun ist. Die Kruste bildet sich dank einer chemischen Reaktion. Welche das ist und wie sie funktioniert, erläutert Professor Wolfgang Schwack von der Uni Hohenheim.
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Die meisten Leute greifen zu Salz, um fades Essen aufzupeppen. Doch Salz kann noch mehr: Es macht Lebensmittel haltbar. Joachim Kuntzer vom Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt in Stuttgart erklärt warum.
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Nach dem Rasieren wünscht man sich schöne, glatte Haut. Leider ist oft das Gegenteil der Fall. Warum sich durch kleinste Verletzungen Pickel bilden, erklärt Christian Zimmermann vom Pharma-Unternehmen Cesra in Baden-Baden.
Was macht man mit Folien, die extrem schnell reißen? Fachleute nennen sie „ultrazerstörbar“. Sie sichern zum Beispiel Arzneiverpackungen. Wie das funktioniert, weiß Peter Arends von LOFO High Tech Film in Weil am Rhein.
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Über die Osterfeiertage futtern wir jede Menge Schokolade. Dass sie lecker aussieht und lange so schmeckt, verdanken wir speziellen Hilfsstoffen. Hergestellt werden sie zum Beispiel von der Weinheimer Freudenberg Gruppe.
Blüht das Schneeglöckchen erst einmal, haut es so schnell nichts mehr um. Sogar später Frost stört die Pflanze nicht. Michael Straub vom Unternehmen Weleda in Schwäbisch Gmünd erklärt, wie sie das macht.
Nicht vergessen: Bevor die Temperaturen fallen, unbedingt Kühlwasser mit Frostschutz mischen.
Dass Wasser im Kühler nicht einfriert, dafür sorgt Chemie. Alkohole senken die Gefriertemperatur, sie stören den Aufbau geordneter Eiskristalle aus Wasser. Die großen Moleküle binden das Wasser an sich und halten es flüssig.