Arzneimittel als Beitrag zur Kostenreduzierung im GesundheitswesenDer rechtzeitige Einsatz von Arzneimitteln kann stärkere Krankheitsbilder verhindern und oft auch dazu beitragen, dass teure stationäre Behandlungen vermieden oder zumindest deutlich verkürzt werden können.
In den Vereinigten Staaten versuchten die dortigen Krankenkassen und Gesundheitsorganisationen den Arzneimitteleinsatz sogar zu forcieren, um die wesentlich höheren stationären Behandlungskosten zu vermeiden.
Auch Frankreich ist bemüht, die in Deutschland derzeit noch vorhandene Arzneimittelvielfalt und damit auch die Möglichkeit, jedes Stadium der Erkrankung mit einem adäquaten Mittel zu behandeln, für das eigene Land sicherzustellen.
Die Preise für Arzneimittel sind bundesweit in den letzten 10 Jahren nicht gestiegen. Die Anzahl der Verordnungen ist sogar rückläufig. Dass die Gesamtausgaben der gesetzlichen Krankenkassen für Arzneimittel in den letzten Jahren trotzdem gestiegen sind, liegt ausschließlich an der Strukturkomponente, d.h. insbesondere an einer verstärkten Nutzung innovativer Medikamente.
Letztendlich sollte auch Folgendes nicht vergessen werden: Neben der wirtschaftlichen Dimension ist das Gesundheitswesen auch Katalysator für die humanitäre und gesellschaftliche Entwicklung. Medizinischer Fortschritt, neue Technologien, Diagnose- und Therapiemöglichkeiten verbessern die Lebensqualität des Einzelnen. 


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