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Chemie Baden - Würtemberg

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Arbeitgeberverband Chemie
Baden-Württemberg e.V.
Andreas C. A. Fehler
Tel.: 07221/2113-48 01633-2113-48
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IG Bergbau, Chemie, Energie –
Landesbezirk Baden-Württemberg
Matthias Hille
Tel.: 0711/229 16–0 Fax: 0711/229 16–99
eMail lb.bawue@igbce.de

Information
für die Medien

Gemeinsame Medieninformation der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie – Landesbezirk Baden-Württemberg
und des Arbeitgeberverbandes Chemie Baden-Württemberg e.V.

 

Chemische Industrie steigert Ausbildungsplatzangebot

Über 4 Prozent mehr angebotene Ausbildungsplätze in der Chemie

Stuttgart/ Baden-Baden. Die Chemie-Unternehmen in Baden-Württemberg haben das Ausbildungsplatzangebot 2003 um 4,4 Prozent auf 953 erhöht. Ingesamt werden in der baden-württembergischen Chemie derzeit fast 3000 Jugendliche ausgebildet. Damit waren die verstärkten Anstrengungen der Chemie-Arbeitgeber und der IG Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) erfolgreich und setzen einen Trend in dieser Branche fort: Seit 1995 hat die chemische Industrie in Baden-Württemberg das Angebot an Ausbildungsplätzen kontinuierlich um mehr als 30 Prozent erhöht.

Im Mai dieses Jahres haben die Chemie-Sozialpartner den Tarifvertrag „Zukunft durch Ausbildung“ vereinbart. In diesem Vertrag wird festgehalten, dass das Ausbildungsplatzangebot mit dem Anstieg der Zahl der Schulabgänger Schritt halten soll. Nach der Feststellung der Kultusministerkonferenz wird 2004 ein Anwachsen der Schulabgänger um 1,7 Prozent erwartet. Deshalb hat dieser neue Chemie – Tarifvertrag für das Ausbildungsjahr 2004/2005 festgeschrieben, dass in den Betrieben 1,7 Prozent mehr Ausbildungsplätze angeboten werden müssen. Die Steigerungsraten der Folgejahre werden Jahr für Jahr vereinbart.

Klaus Hütig, Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Chemie Baden-Württemberg e.V. und Ralf Stockheim, Landesbezirksleiter der IG BCE, stellten anlässlich der jüngsten Zusammenkunft des „Runden Tisches für Ausbildungsfragen“ der Sozialpartner in der Chemie fest: „Die Sozialpartnerschaft in der chemischen Industrie funktioniert – wir leisten so eigenverantwortlich in unserer Branche einen wichtigen Beitrag, die Ausbildungsplatzlücke weiter zu verringern.“