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Information
für die Medien
Dienstag,
26. November 2002
7. Regionaler
Lehrerkongress der chemischen Industrie in Mannheim
Lehrer diskutierten
über
Gentechnik und Chemie
Mannheim.
- Der 7. Regionale Lehrerkongress der chemischen Industrie in
Baden-Württemberg bot mehr als 200 Lehrerinnen und Lehrern des
Oberschulamtsbezirks Karlsruhe ein großes Angebot an Fachvorträgen
und Diskussionsforen. Er fand am Dienstag zum ersten Mal in Mannheim
statt. Die Pädagogen konnten sich im Rosengarten aus erster Hand
über Genetik und Genomik in der Medizin, über Polymer- und Textilchemie
sowie moderne Waschmittel informieren.
"Die chemische
Industrie ist an einer guten Zusammenarbeit mit den Schulen sehr
interessiert", betonte Peter Schiller, Arbeitsdirektor bei Roche
Diagnostics GmbH, Mannheim, und Vorstandsmitglied der Chemie-Verbände,
bei seiner Begrüßung. Der Lehrerkongress sei ein Baustein im Projekt
"Dialog Schule - Chemie" der Chemie-Verbände. Damit werden seit
mehreren Jahren erfolgreich Kontakte zwischen Schulen und Unternehmen
geknüpft.
Für die Vertiefung
dieser Kontakte bot der Lehrerkongress das ideale Forum. Bei den
zahlreichen Gesprächen ging es unter anderem um die Ausbildung
in der Chemie. Wie "Berufswege in die Chemie" aussehen können,
präsentierten Praktiker aus den Unternehmen: Sie stellten die
wichtigsten Ausbildungsberufe und das Ausbildungsgeschehen in
den Unternehmen vor. Besonderes Interesse fand der "Markt der
Möglichkeiten". Dort erläuterten Lehrer mit ihren Schülern fachübergreifende
Projekte aus ganz Baden-Württemberg. Sie demonstrierten anhand
konkreter Projekte, wie Naturwissenschaften in der Schule praxisnah
faszinierend aufbereitet werden können.
Themen des
Infomarktes "Chemie im Dialog" war die Chemie des Alltags ebenso
wie beispielsweise Lack-Aerosole oder die Strahlenvernetzung von
Kunststoffen. An dieser Ausstellung beteiligten sich insgesamt
17 Unternehmen und Organisationen aus der Region.
Der Regionale
Lehrerkongress der chemischen Industrie findet seit sieben Jahren
in einem der Oberschulamtsbezirke in Baden-Württemberg statt.
Er richtet sich gleichermaßen an naturwissenschaftliche wie geisteswissenschaftliche
Lehrerinnen und Lehrer, die damit neue Impulse für ihren Unterricht
gewinnen können.
Die chemische
Industrie in Baden-Württemberg umfasst derzeit knapp 450 Unternehmen
mit etwa 100.000 Beschäftigten. Die Branche bildet in diesem Jahr
fast 3000 Jugendliche in anspruchsvollen Berufen aus. 
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