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Mittwoch, 26. Januar 2000

Biotech-Kontakte vermitteln und pflegen

Fast 100 Teilnehmer nahmen am 3. Forum Network Biotechnologie der Chemie-Verbände von Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg teil

Ludwigshafen - Forscher und Unternehmensgründer aus der Biotechnologie-Branche konnten auf der dritten Veranstaltung "Forum Network Biotechnologie" am 26. Januar in Ludwigshafen zahlreiche Kontakte knüpfen oder verstärken. Eingeladen hatten die Chemie-Verbände von Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg. Die Teilnehmer hatten Gelegenheit, sich insbesondere über die Kooperationsmöglichkeiten mit etablierten Unternehmen zu informieren. Außerdem waren Pharma-Marketing und die richtige Planung des Auftrittes auf der weltgrößten Biotech-Messe im März in den USA Themen der Veranstaltung.

In der Veranstaltung sprach Ruth Bütikofer von der Firma "Marketing mit Wirkungen & Nebenwirkungen", Zürich, über nationales und internationales Marketing im Pharmabereich und über den erfolgreichen Messeauftritt in den USA. Das Thema "Kooperationen" wurde von Dr. Wieland Wolf, Dr. Rentschler Arzneimittel GmbH&Co Laupheim, und Dr. Holger Zinke, BRAIN GmbH, Zwingenberg, beleuchtet.

Die Chemie-Verbände beider Bundesländer leisten mit dieser Veranstaltungsreihe ihren Beitrag dazu, dass kleine innovative Biotechnologiefirmen sich am Markt entwickeln und erfolgreich agieren können. Die Verbände sehen eine anhaltende Aufbruchstimmung in der Biotech-Branche und fördern diese - im Interesse des Standort Deutschlands und der in diesen Unternehmen entstehenden Arbeitsplätzen

Hintergrund Biotechnologie und Baden-Württemberg
Auf Baden-Württemberg entfällt rund ein Viertel aller gentechnischen Arbeiten und Anlagen in Deutschland. Allein den Chemie-Verbänden Baden-Württemberg gehören 16 etablierte Unternehmen an, die sich auch mit Biotechnologie befassen. Sie beschäftigen mehr als 18.000 Mitarbeiter. Durch diese Konstellation ergeben sich für kleine, innovative Biotechnologieunternehmen zahlreiche Chancen und Möglichkeiten der Zusammenarbeit.