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Information
für die Medien
Freitag,
21. Februar 2002
Chemie
gilt als Schlüsselindustrie für die Zukunft
- Ansehen der Branche ist in Baden-Württemberg gestiegen
Baden-Baden,
21. Februar 2002. Die chemische Industrie wird inzwischen
von mehr als zwei Drittel der Bevölkerung im Land positiv
gesehen. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage, die TNS Emnid, Bielefeld,
im Auftrag der Chemie-Verbände Baden-Württemberg durchgeführt
hat.
Mehr als
zwei Drittel (69 Prozent) der Bürger in Baden-Württemberg
beurteilen die chemische Industrie überwiegend positiv. Nur
4 Prozent beurteilen die Branche ausschließlich negativ.
Mit diesen Ergebnissen ist das Chemieimage im Land erstmals seit
10 Jahren besser als im Bundesdurchschnitt.
Nach Angaben
von Klaus Hütig, Hauptgeschäftsführer der Chemie-Verbände,
basiert der Imagegewinn insbesondere auf einer positiven Beurteilung
der Branche als wichtiger Wirtschaftsfaktor. So gehen sechs von
zehn Befragten
(59 Prozent) davon aus, dass die Bedeutung der Chemie für
Wirtschaft und Wohlstand in den nächsten Jahren noch zunehmen
wird. Zwei Drittel der Baden-Württemberger sind der Auffassung,
dass die chemische Industrie wichtige Beiträge zum Lebensstandard
und zur Lebensqualität leistet.
Auch für die Politiker im Land ist die Chemie eine Schlüsselindustrie.
Die Mehrzahl schätzt die Branche als eine der vier umsatzstärksten
Industriezweige ein.
60 Prozent der politischen Entscheider sind der Meinung, dass
die chemische Industrie zukunftssichere Arbeitsplätze bietet.
Die Umfrage wurde im Auftrag der Chemie-Verbände Baden- Württemberg
nach 1991, 1994 und 1997 zum vierten Mal durch- geführt (Seit
1994 ist TNS Emnid, Bielefeld das ausführende Institut). Befragt
wurden insgesamt 140 politische Entscheider auf Landes- und kommunaler
Ebene, 100 Journalisten sowie
140 Lehrer in Baden-Württemberg. Die Ergebnisse für die
breite Bevölkerung in Baden-Württemberg wurden aus den
regelmäßigen bundesweiten Umfragen des Verbandes der
chemischen Industrie (VCI), Frankfurt, entnommen.
Den Chemie-Verbänden Baden-Württemberg sind 428 Unternehmen
angeschlossen mit knapp 100.000 Beschäftigten. Ein Drittel
der Arbeitnehmer ist in der pharmazeutischen Industrie tätig.
Die Hersteller von Lacken, Farben und Bautenschutz bilden die zweitgrößte
Teilbranche. Weitere Produktionsbereiche sind insbesondere Kunststoffe
sowie Körperpflege und Waschmittel. Die Branche ist stark mittelständisch
geprägt: 88 Prozent der Unternehmen beschäftigen weniger
als 500 Arbeitnehmer. Die regionalen Schwerpunkte verteilen sich
auf das Rhein-Neckar-Gebiet bis nach Karlsruhe, den Bereich Freiburg
und Hochrhein sowie Stuttgart und sein Einzugsgebiet.
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