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Dienstag, 20. November 2001

6. Regionaler Lehrerkongress der chemischen Industrie in UlmLehrer diskutierten über Gentechnik und Chemie

Ulm. - Der 6. Regionale Lehrerkongress der chemischen Industrie in Baden-Württemberg bot 250 Lehrerinnen und Lehrern der Oberschulamtsbezirke Stuttgart und Tübingen ein großes Angebot an Fachvorträgen und Diskussionsforen. Die Pädagogen konnten sich am Dienstag im Kongresszentrum UIm aus erster Hand über Gentechnik, Bau- und Textilchemie sowie moderne Polymere informieren.

Im Rahmen eines Infomarktes "Chemie im Dialog" erläuterten Vertreter regionaler Chemieunternehmen Themen von Strahlenvernetzung bis Biotechnologie. An dieser Ausstellung beteiligten sich insgesamt 17 Unternehmen und Organisationen. In vielen Gesprächen zwischen Firmenvertretern und Lehrern ging es um die Ausbildung in der Chemie. Wie "Berufswege in die Chemie" aussehen können, präsentierten Praktiker aus der Ausbildung in Unternehmen: Sie stellten die wichtigsten Ausbildungsberufe vor und diskutierten engagiert mit den Pädagogen.

Für die chemische Industrie sei der offene Dialog mit den Schulen sehr wichtig, betonte Klaus Hütig, Hauptgeschäftsführer der Chemie-Vebände Baden-Württemberg. Der Lehrerkongress sei ein Baustein im Projekt "Dialog Schule - Chemie" der Chemie-Verbände. Damit werden seit mehreren Jahren erfolgreich Kontakte zwischen Schulen und Unternehmen geknüpft.

Der Regionale Lehrerkongress der chemischen Industrie findet jährlich in einem der Oberschulamtsbezirke in Baden-Württemberg statt. Im kommenden Jahr wird er für Lehrer des Oberschulamtsbezirkes Karlsruhe in Mannheim veranstaltet. Er richtet sich gleichermaßen an naturwissenschaftliche wie geisteswissenschaftliche Lehrerinnen und Lehrer, die damit neue Impulse für ihren Unterricht gewinnen können.

Die chemische Industrie in Baden-Württemberg umfasst derzeit mehr als 400 Unternehmen mit etwa 100.000 Beschäftigten. Die Branche bildet in diesem Jahr mehr als 2.600 Jugendliche in anspruchsvollen Berufen aus.