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Information
für die Medien
Mittwoch,
15. November 2000
5. Regionaler
Lehrerkongress der chemischen Industrie in Freiburg
Lehrer diskutierten
Chemie-Themen von
Umweltmanagement bis zu Virtuellen Welten
Freiburg.
- Der 5. Regionale Lehrerkongress der chemischen Industrie in
Baden-Württemberg bot mehr als 200 Lehrerinnen und Lehrer des
Oberschulamtsbezirkes Freiburg ein großes Angebot an Fachvorträgen
und Diskussionsforen. Die Pädagogen konnten sich am Mittwoch im
Konzerthaus Freiburg aus erster Hand über Themen wie Umweltmanagement,
Bauchemie, moderne Waschmittel, den Einsatz des Internet im modernen
Chemieunternehmen oder "intelligente" Kunststoffe informieren.
Im Rahmen
eines Infomarktes "Chemie im Dialog" informierten Vertreter regionaler
Chemieunternehmen die Besucher über firmenspezifische Themen.
Außerdem präsentierten schulische Organisationen Industriepartnerschaften
und naturwissenschaftliche Projekte wie zum Beispiel "Jugend forscht"
oder den Wettbewerb "Chemie im Alltag". Der Kongress richtete
sich gleichermaßen an natur- und geisteswissenschaftliche Lehrerinnen
und Lehrer, die neue Impulse für ihren Unterricht gewinnen konnten.
Für die chemische
Industrie sei der offene Dialog mit den Schulen sehr wichtig,
betonte Rüdiger Dollhopf, Vorsitzender des Arbeitgeberverbandes
Chemie Baden-Württemberg und Sprecher der Geschäftsführung von
Rhodia Acetow GmbH in Freiburg. Der Lehrerkongress sei ein Baustein
im Projekt "Dialog Schule - Chemie" der Chemie-Verbände, mit dem
seit mehreren Jahren erfolgreich Kontakte zwischen Schulen und
Unternehmen geknüpft werden.
Rosemarie
Stürmlinger, Präsidentin des Oberschulamtes Freiburg, unterstrich
die Bedeutung des Lehrerkongresses als "Brückenschlag zwischen
chemischer Forschung und praktischer Anwendung, chemischer Produktion
und der Akzeptanz in der Gesellschaft und zwischen wissenschaftlichem
Fortschritt und seiner Umsetzung im praxisnahen Unterricht." Es
biete sich die Chance, in Begegnungen Menschen und Inhalte wahrzunehmen,
die fachliche, methodische und gesellschaftspolitische Informationen
bieten. Dies könne sich zu dauerhaften Kontakten entwickeln, so
Stürmlinger.
An dem Informarkt
beteiligten sich insgesamt 21 Unternehmen und Organisationen,
vor allem aus dem Großraum Freiburg. In den Gesprächen zwischen
Firmenvertretern und Lehrern stand das Thema Ausbildung im Mittelpunkt.
Der Regionale
Lehrerkongress der chemischen Industrie findet jährlich in einem
der Oberschulamtsbezirke in Baden-Württemberg statt. Im kommenden
Jahr wird er für Lehrer des Oberschulamtsbezirkes Tübingen veranstaltet.
Die chemische
Industrie in Baden-Württemberg umfasst derzeit mehr als 400 Unternehmen
mit etwa 100.000 Beschäftigten. In diesem Jahr werden hier insgesamt
2600 Jugendliche ausgebildet.
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